Teen Love
Max fühlt sich nicht richtig verstanden!
Max Buskohl ist raus bei DSDS und seitdem wird sein Ausstieg heiß diskutiert. War es nun ein Rauswurf oder ist er freiwillig gegangen? Zu diesem Thema kursieren die wildesten Gerüchte und Spekulationen und deswegen hat Max selbst jetzt noch einmal das Wort ergriffen. Der 18-Jährige fühlt sich in mehreren Punkten nicht richtig verstanden und gab aus diesem Grund nochmals ein klärendes Interview.

„Die Wahrheit ist, dass ich einfach gesehen habe, wo es hinführt, wo das Ziel ist. Und das hat nicht ganz dem entsprochen, was ich mir vorgestellt hatte. Es ist nicht unbedingt so, dass ich, wenn ich gewonnen hätte, unbedingt meine Band dabei haben wollte. Es ging mir allein darum, dass ich meine eigene Musik machen möchte. Das hätte auch gut ohne Band sein können. Mir wird in diesem Zusammenhang Erpressung vorgeworfen und das ist nicht wahr! Es ist nicht wahr - allein schon deshalb, weil ich es mir gar nicht erlauben könnte.“

Wann kamen die Zweifel?
Max ist ein Rocker, der seine eigene Musik machen will. Da bleibt natürlich die Frage offen, warum er sich dann überhaupt auf eine Karriere als Solokünstler bei DSDS eingelassen hat? Wann kamen die ersten Zweifel? Auch hier möchte Max noch mal einiges klar stellen:

„Kurz vor der Show. Am Donnerstag. Und da habe ich dann auch Interviews platzen lassen, weil ich mir halt nicht sicher war. Ich wollte nicht vor die Kameras treten und sagen: 'Haha, alles super! Ich will das unbedingt! Meine Chancen stehen super! Ich will Superstar werden und meinen Finalsong singen!’ Vielmehr habe ich die ganze Zeit gezweifelt, letztendlich konnte ich mich selbst aber davon überzeugen die Show am Samstag zu machen. Aber am Sonntag, als Martin gehen musste, wurde mir halt bewusst, dass das nicht so ganz meine Welt ist.“

Er ist also definitiv nicht aus der Show rausgeworfen worden, sondern es war Max’ persönliche Entscheidung, die er auch nicht bereut. Ganz im Gegenteil: Seit einigen Tagen ist er zurück in seiner Heimatstadt Berlin und entspannt gemeinsam mit der Familie und Freunden.
Dabei hat Max sein Berufsziel natürlich immer fest im Blick: Er will Berufsmusiker werden, in die Fußstapfen seines Vaters treten und sich nicht beirren lassen, auch wenn die Schlagzeilen zurzeit nicht nur gut sind. Zum Abschluss des Interviews erleben wir einen zufriedenen Max Buskohl, der sich auf die Zukunft freut: „Mit der Band sieht es jetzt gut aus. Ich kann Songs schreiben und so. Und ich würde mich gerne noch bei RTL bedanken!“


Martin ist für Max ins Halbfinale nachgerückt. Wie stehen jetzt seine Chancen? Und was denken Martin, Lisa und Mark über Max’ Entscheidung? Diese und alle anderen Fragen könnt ihr heute ab 15 Uhr den drei Halbfinalisten im Live-Video-Chat selbst stellen!



Max wäre kein Rocker, steckte in ihm nicht auch ein echter Rebell. So kurz vor dem Ziel mal eben auszusteigen, das hätte sich wohl kaum einer getraut. Oder hat man ihn vielleicht sogar rausgeschmissen? Jetzt spricht der 18-Jährige selbst über seinen Rückzug.

„Es war eine Riesenehre da auf der Bühne zu stehen, aber ich habe halt gemerkt. es ist nicht ganz mein Weg. Ich möchte niemandem den Platz wegnehmen und von daher dachte ich, es wäre am besten, wenn ich jetzt aussteige“, erklärt Max seinen Ausstieg bei DSDS. „RTL hat mich nicht rausgeschmissen oder gefeuert wie auch immer. Ich hab auch nicht aufgegeben, denn aufgeben tut man nur, wenn man nicht weiter weiß. Ich bin gegangen, weil ich gemerkt habe, ich möchte als Sänger und Songwriter mit meiner Band weitermachen“, so der 18-Jährige weiter.

Enttäuschte Fans und Kritik
Über seinen überraschenden Ausstieg bei DSDS sind nicht nur die Fans enttäuscht. Auch die DSDS-Mitstreiter können es nicht verstehen und es hagelt Kritik von allen Seiten. Dieter Bohlen verriet, dass er schon lange auf den 18-Jährigen sauer sei und redet Klartext. „Es gibt ja Spielregeln und ich mag das auch nicht, wenn ich mit jemandem ’Mau Mau’ spiele und der spielt mit zwei Karten weniger. Das macht man nicht! Wir suchen einen Solointerpreten. Das weiß jeder vorher und dann kann man nicht einfach auf einmal ’ne andere Geschichte daraus machen und sagen ’Ich möchte aber nur mit der Band’“, so das DSDS-Jurymitglied. Und Lisa geht noch einen Schritt weiter. „Max hätte gar nicht erst antreten dürfen“, findet die Superstaranwärterin. „Max, du hast da eigentlich einem von uns die Chance weggenommen“ richtet sie ihr Wort an den Ex-DSDS-Kandidaten. „Wenn er doch von Anfang schon wusste, dass er lieber mit seiner Band spielen will, dann hat er einem von uns die Möglichkeit weggenommen weiterzukommen. Das finde ich halt ein bisschen blöd. Und wiederum hat er vielleicht so lange versucht seine Chance zu nutzen, um sich publik zu machen“, beschwert sich die 18-Jährige.

Das allerdings dementiert Max: „Ich finde nicht, dass es den anderen Kandidaten gegenüber unfair ist. Als Franci oder Thomas rausgeflogen sind, wollte ich ja noch unbedingt Superstar werden“. Und er habe gedacht, er käme sowieso nicht soweit. „Aber jetzt auf einmal bin ich so weit gekommen. Ich war auf einmal drin in diesem Wettbewerbsfieber und man denkt nicht klar darüber nach“, so Max. Bohlen zweifelt an der Entscheidung des 18-Jährigen: „Ich weiß nicht, was ihn da geritten hat. Ich weiß eben auch nicht, ob das richtig ist, was er da macht.“ Das weiß wohl niemand. Aber eines ist sicher: Max' Entscheidung wird Dieter Bohlen nicht davon abhalten weiter nach Deutschlands neuem Superstar zu suchen.


Eklat bei "DSDS" - Max Buskohl muss RTL-Show verlassen

Köln (dpa) - Die RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" (DSDS) ist um einen Eklat reicher: Statt Martin Stosch (16), der am Samstag von den Zuschauern abgewählt wurde, muss nun Max Buskohl (18) den Castingwettbewerb verlassen.
Max Buskohl
Max Buskohl hat Ärger mit dem RTL-Gesangwettbewerbs "Deutschland sucht den Superstar".
© dpa
Vergrößern (Symbol)

Nach Informationen der "Bild"-Zeitung wirft der Kölner Privatsender Buskohl vor, sich nicht an vereinbarte Termine und Verträge gehalten zu haben. RTL bestätigte, dass es zu "Differenzen" mit Buskohl gekommen sei.

Buskohl wollte laut "Bild" nicht als Solo-Sänger, sondern als Songwriter und mit seiner Band "Empty Trash" Karriere machen. "Wir haben ihm deutlich gemacht, dass wir keine Super-Band suchen, sondern einen Superstar", sagte RTL-Unterhaltungschef Tom Sänger.

Vor allem zwischen Jury-Mitglied Dieter Bohlen und dem DSDS-Kandidaten war es zu schärferen Auseinandersetzungen gekommen.
Anzeige
Werbung
Max Buskohl
Max Buskohl
© RTL
Vergrößern (Symbol)

"Nach reiflicher Überlegung und langem Ringen mit mir selbst ist mir so kurz vor dem Finale klar geworden, dass mein Weg als Künstler mit meiner Band in eine andere Richtung führt", wurde Buskohl in einer Mitteilung des Senders zitiert. "Bei DSDS wird ein Solokünstler gesucht, und ich möchte niemandem den Platz wegnehmen."

Durch Buskohls Ausscheiden erhält nach dem DSDS-Regelwerk der am vergangenen Samstag in der Gunst der Zuschauer gescheiterte Martin Stosch eine neue Chance. Der 16-Jährige aus Postau in Bayern wird am kommenden Samstag mit Mark Medlock (28) und Lisa Bund (18) um den Einzug ins Finale am 5. Mai kämpfen.

"Ich kann es noch gar nicht fassen, denn ich hatte meine Koffer gerade gepackt und war auf den Nachhauseweg", sagte Stosch. "Ich freue mich wahnsinnig und werde am Samstag alles geben."
Gratis bloggen bei
myblog.de